Pressemitteilung

•19/01/2009 • Leave a Comment

 

*Δελτίο Τύπου στα ελληνικά*

*Communiqué de presse*

*Русский*

Solidaritätsinitiative für die Bewegung in Griechenland

https://sibg08.wordpress.comprotobouliaberlin@googlegroups.com 

Berlin, den 12.12.2008 

Uns, die Mitglieder der „Solidaritätsinitiative Berlin für die Bewegung in Griechenland“, eint die Wahrnehmung der Ereignisse in Griechenland und das Bewusstsein, dass sie Erscheinungsformen eines sozialen Aufstands sind.

Der Mord an Alexandros Grigoropoulos ist kein tragischer Einzelfall. Ein Staat, der die Gesellschaft plündert, ist angewiesen auf Polizeigewalt und Repression. Der gesellschaftliche Aufstand in Griechenland wurde durch den allgemeinen Sozialabbau provoziert. Die derzeitige Gewalt auf den griechischen Straßen hat ihre Ursache in der Gewalt die der griechische Staat gegen seine Bevölkerung ausgeübt hat:

22% der griechischen Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Viele arbeiten ohne Sozial- und Krankenversicherung und verdienen 700 oder sogar weniger. Zugleich wurden Mrd. von Euro für die Olympischen Spiele 2004 verpulvert.

Mit Verteidigungsausgaben von 4,5 Mrd. Euro jährlich hat Griechenland, gemessen an seinem Gesamthaushalt, den weltweit viertgrößten Verteidigungsetat.

Das öffentliche Bildungssystem ist in Griechenland unzulänglich. Das Erreichen eines Schulabschlusses ist ohne zusätzliche, privatfinanzierte Unterrichtsstunden praktisch unmöglich. Die öffentlichen Universitäten leiden unter chronischer Unterfinanzierung. Die Zulassung gebührenpflichtiger Privatuniversitäten ist die von der Regierung eingebrachte Lösung, wofür sogar eine Verfassungsänderung vorgeschlagen wurde.

Dem öffentlichen Gesundheitssystem steht der Kollaps bevor. Es ist gekennzeichnet durch dramatischen Personalmangel und unzureichende Ausstattung. Die Verschuldung der staatlich finanzierten Krankenhäuser liegt bei ca. 4,5 Mrd. Euro.

Die griechischen Banken gehören zu den renditestärksten der EU, während gleichzeitig ein Großteil der Privathaushalte in Griechenland überschuldet ist. Unzählige Menschen verlieren aufgrund ausstehender Kreditraten in Höhe von 1.000 bis 3.000 Euro ihre Häuser an eben diese Banken, die zur Bewältigung der Finanzkrise von der griechischen Regierung ein Hilfspaket in Höhe von 28 Mrd. Euro erhalten haben.

Staat und Kirche sind eng verflochten. Die sich auf mindestens 20 Mrd. Euro bemessenden Eigentumswerte der griechisch-orthodoxen Kirche bleiben unbesteuert. Die Kirche ist faktisch ein mächtiger und einflussreicher Immobilienmogul.

Auf den Flächen der im Sommer 2007 verbrannten Wälder werden heute Urlaubs- und Vergnügungsanlagen gebaut. Innerhalb der EU zählt Griechenland zu den korruptesten Staaten.

Griechenland ist ein Einwanderungsland. Wurden 1998 noch 11,3% der Asylgesuche bewilligt, sank der Prozentsatz im Jahr 2007 auf gerade 2,05%. Die Kinder von MigrantInnen werden nicht als griechische Bürger betrachtet, obwohl sie im Land geboren und aufgewachsen sind. Unzählige Flüchtlinge sterben jährlich bei dem Versuch, die griechische Küste zu erreichen. Jene, denen es gelingt, sehen sich konfrontiert mit dem menschenverachtenden Verhalten der griechischen Küstenwache und Polizei.

Bisher hat unsere Initiative eine Reihe von Aktionen organisiert. Neben einer Solidaritätskundgebung am Mauerpark, am Sonntag, dem 14.12. um 13.00 Uhr, sind weitere Veranstaltungen unter anderem an der Humboldt Universität geplant.

Wir sind der Überzeugung, dass das Aufflammen der Proteste in Griechenland die Perspektivlosigkeit der Jugend und der gesamten Gesellschaft zum Ausdruck bringt, und dass die Hintergründe Parallelen zur Situation in Deutschland und anderen Ländern aufweisen.

Am 18.12. werden in vielen Städten Europas Solidaritätskundgebungen abgehalten. Wir rufen alle Menschen auf, sich uns an diesem Tag anzuschließen! 
 

Statistische Angaben entnommen aus:

1. The Greek Ombudsman: http://www.synigoros.gr

2. The UN Refugee Agency: http://www.unhcr.gr

3. The General Secretariat of National Statistical Service of Greece, Ministry of Economy and Finance: http://www.statistics.gr

Gaza-Demonstration Berlin 2

•03/01/2009 • Leave a Comment

*Wut und Entsetzen über israelische Massaker in*

*Gazastreifen***

*Aufruf zur Demonstration am 03.01.2009*

*Wir sind wütend über die jüngsten israelischen Massaker an der Zivilbevölkerung im Gazastreifen.*

*Wir rufen zur Demonstration  am **03.01.2009 **zur Solidarität mit dem palästinensischen Volk auf.*

 

*Wann:*

*Am Samstag, den 03.01.2009*

*14:30 Uhr *

 

*Wo: *

*Der Platz vor dem Roten Rathaus und dem Neptunbrunnen,*

*neben der S-Bahn Station Alexanderplatz*

*bis***

*Brandenburger Tor, Pariser Platz** **2***

*S-Bahn: Unter den Linden***

 

*Schluss mit der Aggression Israels gegen die Palästinenser in Palästina.***

 

*Veranstalter: Palästinensische Gemeinde Berlin*

 

*Unterstützer: Siehe bitte die Plakate *

Allgemeine Richtlinien der Demonstration

Ziele der Demonstration sind unter anderem:

Wir bringen zum Ausdruck:

  – Unsere Besorgnisse
  – Unsere Forderung  auf einen sofortigen Waffenstillstand und eine   Aufhebung der Blockade, um Medikamente, Lebensmittel und andere   Hilfsgüter in den Gaza-Streifen zukommen zu lassen.
  – Unsere Forderung des sofortigen Beenden des israelischen Bombardieren
  – Unser Schockieren über den Ausmaß dieses Massakers
  – Unser Trauer über alle Opfer der israelischen Besatzung

Wir appellieren an die Bundeskanzlerin und die Bundesrepublik Deutschland und fordern, dass diese alles tun, um  den israelischen Angriff sofort zu beenden.

Was tun wir um unsere Ziele zu erreichen:

  – Zahlreiches erscheinen
  – Über die grausamen Taten berichten und der Öffentlichkeit Fakten und  Tatsachen vor den Augen führen
  – Mit Parolen viele Menschen der Bevölkerung erreichen

Was ist dabei wichtig:

  – Ein friedlicher Ablauf der Demonstration
  – Uns zivilisiert und anständig benehmen
  – die Richtlinien der Demo und die Anweisungen der Polizei befolgen

Was ist verboten:

  – Das Mitführen von gefährlichen Gegenständen wie z.B (Messer, Dosen,  Steine, Knallzeug  etc.)
  – Das Vermummen
  – Es dürfen nur Nationalfahnen benutzt werden, keine Parteiliche Fahnen
  – Aus den Reihen raus und auf dem Bürgersteig gehen
  – Verbrennen von Fahnen oder andere Gegenstände

Wir danken Euch allen für Euer Verständnis und hoffen auf Erfolg

Gaza

•31/12/2008 • Leave a Comment

Palästina-Demonstration 

Stoppt den Krieg gegen die Palästinenser 

Stoppt die Massaker in Gaza 

 

Fr. 02.01.2009
Adenauer Platz (U7)

Berlin

15.00Uhr


Palästinenstische Gemeinde zu Berlin

Regenbogenfabrik 21.12.2008

•23/12/2008 • 2 Comments

Στη συνάντηση της Πρωτοβουλίας αποφασίστηκαν τα εξής:

1. Η Πρωτοβουλία να διατηρήσει τον ενημερωτικό χαρακτήρα ως προς τα τεκταινόμενα στην Ελλάδα και παράλληλα να επιδιώξει τη συνεργασία με ντόπια κινήματα

2. Έκδοση ειδικού  δίγλωσσου τεύχους του περιοδικού Εξάντας με κείμενα μελών της Πρωτοβουλίας

3. Διοργάνωση ενημερωτικής εκδήλωσης – συζήτησης στο πανεπιστήμιο FU στα τέλη Γενάρη 2009

4. Διοργάνωση πορείας στις αρχές Φλεβάρη 2009

Η επόμενη συνάντηση προγραμματίστηκε στις 9.1.2009. Περισσότερες πληροφορίες θα ανακοινωθούν προσεχώς

18.12.2008: Demonstration // Πορεία

•21/12/2008 • Leave a Comment

Universität Humboldt, 17.12.2008

•20/12/2008 • Leave a Comment

Προκήρυξη των καταληψιών της ΕΡΤ

•17/12/2008 • Leave a Comment

Στην προκήρυξη που μοίρασαν κατά τη διάρκεια της παραμονής τους στις εγκαταστάσεις της ΕΡΤ, οι νεαροί που εισέβαλαν στην κρατική τηλεόραση αναφέρεται: «Η δράση μας είναι αποτέλεσμα μίας συσσωρευμένης πίεσης που λεηλατεί τις ζωές μας και όχι μόνο μία συγκινησιακή έκρηξη με αφορμή τη δολοφονία του Αλέξη Γρηγορόπουλου από την αστυνομία. Είμαστε μία ακόμη συλλογικότητα, κομμάτι της εξέγερσης που συμβαίνει.

Ενάντια στην εξημέρωση από τα ΜΜΕ, προβαίνουμε σε παρέμβαση-παρεμβολή στη ροή του προγράμματος της ΕΡΤ. Θεωρούμε ότι τα ΜΜΕ συστηματικά καλλιεργούν το φόβο. Αντί να ενημερώνουν παραπληροφορούν. Παρουσιάζουν μια πολύμορφη εξέγερση σαν τυφλή εκτόνωση.

Εξηγούν την κοινωνική έκρηξη με όρους ποινικούς και όχι πολιτικούς. Αποκρύπτουν επιλεκτικά τα πραγματικά γεγονότα. Προβάλλουν μία εξέγερση σαν ένα ακόμη θέαμα που πρέπει απλά να παρακολουθούμε μέχρι να αρχίσει το επόμενο σήριαλ. Τα ΜΜΕ μετατρέπονται καθημερινά σε μέσα καταστολής της ελεύθερης και δημιουργικής σκέψης

Να αυτοοργανωθούμε. Καμία αυθεντία δεν μπορεί να προσφέρει λύσεις στα προβλήματά μας. Χρειάζεται να συναντηθούμε με άλλους ανθρώπους. Να μετατρέψουμε τους δημόσιους χώρους – τους δρόμους, τις πλατείες, τα πάρκα, τις σχολές -σε χώρους αδιαμεσολάβητης έκφρασης. Να βρεθούμε πρόσωπο με πρόσωπο για να συνδιαμορφώσουμε τον λόγο και τις δράσεις μας.

Να μην φοβηθούμε, να κλείσουμε τις τηλεοράσεις, να βγούμε από τα σπίτια μας, να συνεχίσουμε να διεκδικούμε, να πάρουμε τη ζωή στα χέρια μας. Καταγγέλλουμε την αστυνομική βία – Αμεση αποφυλάκιση των συλληφθέντων διαδηλωτών. Για την ανθρώπινη χειραφέτηση και την ελευθερία».